Praktikum auf Gran Canaria III: Bien, gracias.

Es passiert mir viel zu oft, dass Dinge schon wieder vorbei sind, bevor ich sie realisiert habe. Und dass ich dann direkt von einem Kapitel meines Lebens ins nächste stolpere, ohne dass ich mir die Zeit nehme, mich einfach mal hinzusetzen und mir zu überlegen, was eigentlich grade passiert ist. Und warum. Und wozu. Und vor allem auch, was ich daraus mitnehmen kann. Was folgt, ist ein Versuch, zu verhindern, dass ich diesen Fehler ein weiteres Mal begehe.

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Anfänger-Guide für San Fermín

Ich erinnere mich daran, das erste Mal von San Fermín zu hören – und nicht ganz durchzublicken. Ich erinnere mich daran, ein bisschen zu recherchieren, um herauszufinden, worauf um alles in der Welt ich mich da einlasse – und immer noch nicht ganz durchzublicken. Ich erinnere mich, hinzufahren – und nicht ganz durchzublicken. Ich erinnere mich, dort zu sein – und absolut nicht durchzublicken. Und ich erinnere mich, wieder nach Hause zu fahren – und immer noch nicht durchzublicken.

 

Ein paar Dinge hab’ ich trotzdem darüber gelernt, und zwar auf die harte Tour. Hier sind ein paar Tipps, von denen ich wünschte, jemand hätte sie mir vor meinem ersten San Fermín-Besuch gegeben.

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Irgendwas Positives

„Das einzig Gute an Brüssel ist, dass man relativ günstig von dort wegkommt“, sagte ich regelmäßig während meines Auslandssemesters dort. Und das stimmt auch. Also zumindest der Teil mit dem billigen Reisen. Man kann von Brüssel aus für quasi kein Geld nach fast ganz Europa fliegen. Und zum anderen Teil meiner Aussage: Jetzt reicht’s aber mit dem Brüssel-Mobbing! Es gibt jede Menge Gutes in Brüssel. Waffeln zum Beispiel. Und Pommes. Und liebenswerte Menschen aus der ganzen Welt.

 

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Ich mein’ ja nur: Praktika

Gedanken zu (fast nichts)

 

Inspiriert durch:

https://theblackshirtblog.wordpress.com/2015/01/21/danke-fur-fast-nichts/

 

Leute, die der Meinung sind, dass sie mit ihrem Bachelor sämtliche Unternehmen leiten könnten, haben meiner Ansicht nach ähnlich viel Ahnung vom Leben wie solche, die glauben, ihnen liege nach der Matura die (Arbeits-)Welt zu Füßen: nämlich gar keine.

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Stille

Sie lieben das Rauschen des Windes in den Baumkronen.

Sie lieben es, zu beobachten, wie selbst die tief verwurzelten Riesen langsam hin- und herschaukeln, wie sie sich bis zu einem gewissen Grad einfach treiben lassen. Es ist, als würde ihnen jemand zuflüstern, dass man manchmal eben standhaft bleiben und jede noch so kleine Brise der Stürme des Lebens gekonnt ausbalancieren muss, um den Moment und das bisschen Freiheit, das man sich dann und wann nimmt, zu genießen.

 

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Ronde de la jeunesse oder
Antibes – Hauptstadt meiner Jugend

26. August 2012. Hier war ich nun. Nach einwöchigem Roadtrip angekommen in Antibes, dem wahren Juwel der Côte d’Azur. Ich stand etwas verloren neben meinem massenhaften Gepäck und wartete darauf, dass mein Zimmerschlüssel auftauchte. Ich blickte mich um. Das war sie also, „meine“ Residenz – Castel Arabel, ein Name, mit dem ich in diesem Moment wenig anfangen konnte, mit dem sich später aber fast eine Art Lebensphilosophie beschreiben ließ.

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Antibes – Hauptstadt meiner Jugend

Und dann wacht man eines Morgens auf und es ist Dezember

Und dann wacht man eines Morgens auf und es ist Dezember. Der Monat, in dem die Welt untergehen soll. Nein, ich glaube absolut nicht an das ganze 21/12/2012-Gelaber. Aber ich weiß, dass an diesem Tag die Welt, die ich in den letzten Wochen und Monaten kennen und lieben gelernt, die ich mir aufgebaut und an die ich mich angepasst habe, zusammenbrechen und nie wieder in dieser Form existieren wird. Ich habe in letzter Zeit oft daran gedacht – an dieses Ende, von dem ich mir zeitweise wünsche, dass es niemals kommt und das ich mir in anderen Momenten so herbeisehne. Wie blicke ich ihm jetzt entgegen? Ich weiß es nicht.

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